Infrastruktur

Volleyball-Arena in Schwerin: Neue Sitzplätze kommen erst, wenn niemand mehr danach fragt

Die Volleyball-Arena in Schwerin bekommt vorerst keine neuen Sitzplätze. Der Ausbau verschiebt sich – mindestens bis 2027. Für Fans bedeutet das: weiter eng sitzen, weiter stehen und weiter so tun, als sei das alles Teil der Stadionatmosphäre.

Neue Sitzplätze kommen 2027. Also ungefähr dann, wenn die heutige Diskussion nostalgisch geworden ist.

Schweriner Sitzplatzmanagement

Der Ausbau einer Halle ist offenbar kein Sprint, sondern eine besonders bürokratische Form des Langstreckenlaufs. Erst wird geplant, dann geprüft, dann verschoben – und irgendwann steht jemand mit einem Zollstock in der Halle und erklärt, warum es leider noch nicht geht.

Sportlich ist das natürlich trotzdem. Die Volleyballerinnen und Volleyballer müssen weiter liefern, während das Publikum die Disziplin „Sitzplatz finden“ trainiert. Wer einen erwischt, hat quasi schon gewonnen.

Bis 2027 bleibt also alles beim Alten. Schwerin nennt das Geduld. Andere Städte würden es wahrscheinlich Infrastruktur nennen.

Foto: David Purse / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

Quelle: Nordkurier

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