Willkommen in Schwerin, wo die erste Joho Broiler-Bar der Landeshauptstadt entsteht – und zwar in einem Tempo, das selbst die Planer nicht mehr erklären können. Was eigentlich im Juni eröffnen sollte, lässt jetzt auf den Herbst warten. Vielleicht. Wenn überhaupt in diesem Jahr.
In der Puschkinstraße, dort, wo früher Cocktails über den Tresen des „Burwitz“ gingen, wird derzeit gehämmert, gefliest und verkabelt. Der Umbau des ehemaligen Restaurants zur ersten Broiler-Bar der Marke Joho in Schwerin läuft – nur leider nicht so zügig, wie ursprünglich versprochen. Die Eröffnung war für Juni 2026 angekündigt. Jetzt ist sie nach aktuellem Stand irgendwo zwischen „noch in diesem Jahr“ und „wir bleiben gespannt“.
Vom Cocktail zum Broiler, vom Zeitplan in die brodelnde Baustelle
Wer derzeit an der Baustelle vorbeikommt, sieht: Hier ist noch einiges zu tun. Vom Elektrikumbau über Böden und Wände bis hin zur kompletten Einrichtung – alles wird neu gemacht. Der Stand der Arbeiten wirkt nicht so, als könnte in den nächsten Wochen irgendjemand hier Broiler bestellen. Das sieht eher nach Herbst aus. Eventuell. Mit Glück.
„Ein Blick auf den Baufortschritt! Die neue Joho Broiler Bar Schwerin nimmt immer mehr Gestalt an. Wir freuen uns riesig auf die Eröffnung noch in diesem Jahr – bleibt gespannt, es wird groß!“
Joho, auf Social Media
70 Plätze, eine Terrasse, achte Filiale in MV
Konkret soll die neue Broiler-Bar mehr als 70 Gästen Platz bieten – ergänzt durch eine Außenterrasse, die schon der frühere „Burwitz“ nutzte. Direkt nebenan betreibt Inhaber Jonas Holtz bereits das Joho Eisparadies. Wer also demnächst Lust auf DDR-Nostalgie hat, kann danach direkt ein Softeis dranhängen. Ein Komplettpaket, wie es nur unsere Landeshauptstadt bietet: erst Hähnchen, dann Eisdiele.
Mit dem neuen Standort wird die Broiler-Bar zur achten Filiale in Mecklenburg-Vorpommern. Das Konzept setzt auf einen echten Klassiker der DDR-Küche: Broiler, Burger, Beilagen. In Schwerin gibt es das bald. Nur halt nicht so bald, wie alle dachten – und nicht so sicher, wie es auf den Baustellen-Bildern in den sozialen Medien wirkt.
Man darf gespannt sein, was in der Landeshauptstadt zuerst fertig wird: die Broiler-Bar, das nächste Wahlplakat oder das nächste Schweriner Bauprojekt, das im Herbst statt im Sommer eröffnet. Schwerin bleibt Schwerin. Wir freuen uns drauf. Also irgendwann. Vielleicht.
Foto: jordi / Unsplash
Quelle: Nordkurier
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