Mecklenburg-Vorpommern. Der angelsport in MV ist offenbar ein rauer Haufen. Zeltstaedte, Trinkgelage, Konflikte mit der Fischereiaufsicht – wer das vermutet hat, liegtProbably richtig. Und die Fischereiaufsicht trainiert deshalb jetzt Deeskalation.
Wenn Angler zur Bedrohung werden
Nein, das ist kein Witz. Laut eines Berichts der Ostsee-Zeitung kommt es beim Angeln in Mecklenburg-Vorpommern regelmaessig zu Zwischenfaellen. Zeltstaedte werden aufgebaut, es wird getrunken, und die Fischereiaufsicht hat alle Haende voll zu tun, um die Situation unter Kontrolle zu halten. Klingt nach Urlaub am See, ist aber offenbar anstrengender als erwartet.
Die Fischereiaufsicht trainiert Deeskalation – weil die Angler nicht von alleine Ruhe geben.
MV-typischer geht es kaum. Waehrend andere Bundeslaender ueber die Fischereiaufsicht gar nicht nachdenken, hat man in Schwerin ein ganzes Trainingsprogramm entwickelt. Nicht um Fische zu zhlen, nicht um Fangquoten zu kontrollieren – sondern um zu verhindern, dass jemand einen See in eine Zeltstadt verwandelt.
Deeskalation als Standortfaktor
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Mecklenburg-Vorpommern, das Land der Seen und der Natur, hat ein Problem mit trinkenden Angern, die nicht von alleine gehen. Und dieLoesung ist nicht mehr Polizei oder Meldepflicht – nein, es ist Deeskalationstraining. Fuer die Fischereiaufsicht. Die jaeger, die mit den Anglern reden sollen, bevor diese ueber die Ufer gehen.
Wahrscheinlich gehoert dieses Training inzwischen zur Grundausbildung jeder Natur- und Forstbeamten in MV. „Erst Deeskalation, dann Beuteschutz.“
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