B-Juniorinnen. Handball. Gegen Dortmund. Das ist hier die Nachricht aus Schwerin heute. Die Mädels von Grün-Weiß spielen am Samstag um 14 Uhr in der Sporthalle Reiferbahn gegen Borussia Dortmund. Und zwar nicht um irgendein Spiel, sondern um den Einzug ins Final Four. Also das, was man in anderen Städten vielleicht als „wichtig“ bezeichnen würde. Hier ist es „nette Meldung auf Seite 7“.
Drei Tore aufholen gegen Dortmund
Das Hinspiel endete 25:28. Drei Tore Rückstand also. Die Schweriner Trainerin — äh, Trainer, André Regge — sagt: „Wir möchten unser Schweriner Gesicht zeigen.“ Das ist schön. Das Schweriner Gesicht. Vielleicht hat Schwerin ein Gesicht. Und vielleicht ist das Gesicht müde. Man weiß es nicht.
Wir dürfen nicht überdrehen und denken, dass wir den Rückstand gleich in den ersten Minuten aufholen müssen.
— André Regge, Trainer Grün-Weiß Schwerin
Immerhin: Alle Teams aus der Meisterrunde A — also auch Schwerin — haben gegen die Teams aus Meisterrunde B verloren. Schwerin hatte das knappste Ergebnis. Das ist, wie wenn in der Schule alle eine Fünf haben, aber du nur eine Vier. Glückwunsch. Du bist nicht der Schlechteste. Immerhin.
Die Woche war gut, sagt der Trainer
Ein Turnier in Hamburg, da haben sie sich den „Feinschliff geholt“, so Regge. Klingt gut. Feinschliff. Vielleicht reicht das. Vielleicht reicht es nicht. Aber hey: Es ist Samstag, 14 Uhr, Sporthalle Reiferbahn. Wenn schon Schwerin, dann doch bitte ran an die Mädels. Das hier ist immer noch mehr als die ewige Mittelmaß-Selbstbeweihräucherung, aber hey — wir nehmen, was wir kriegen können. Oder wie man in Schwerin sagt: „Is ja nich so wichtig, aber warum nich.“
Quellen: Nordkurier
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