Das Keltengold von Manching bleibt verschwunden. Trotz Mega-Fahndung, Hausdurchsuchungen und verurteilter Diebe ist der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts weiterhin weg. Jetzt gibt es 20.000 Euro Belohnung – ausgelobt vom Bayerischen LKA, der Archäologischen Staatssammlung München und dem kelten und römer museum manching. Wow. Viel Glück damit.
Der Fall: Millionenwert, null Ergebnis
Im November 2022 wurde der Schatz aus dem Museum in Manching gestohlen. Vier Täter wurden später festgenommen, zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt – aber das Urteil ist noch nicht mal rechtskräftig. Und der Großteil der Beute? Weg. Einfach weg. Die Sonderkommission „Oppidum“ sucht weiter. Und jetzt eben mit Belohnung.
20.000 Euro für Hinweise, die zu Goldmünzen und einem Goldgusskuchen im Wert von mehreren Millionen Euro führen könnten. Das ist ungefähr so, als würde man einen Burgerescoins für den Tresor-Code anbieten.
Warum ausgerechnet Schwerin in die Schlagzeilen kommt? Das Anwesen nahe Schwerin wurde bereits durchsucht – erfolglos. Die Ermittler vermuten, dass der Schatz irgendwo im Raum zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern steckt. Oder längst eingeschmolzen. Oder einfach bei eBay. Wer weiß das schon.
Und jetzt: Hinweise bitte!
Das Bayerische LKA bittet um Hinweise unter 089 / 1212 – 0 oder jede Polizeidienststelle. Für 20.000 Euro kann man also jetzt schon mal anrufen und einen Tipp geben. Vielleicht taucht ja was auf. Vielleicht aber auch nicht. Die Erfahrung zeigt: Wenn einer zwei Jahre lang einen Mega-Schatz verstecken kann, ist er entweder verdammt schlau oder verdammt paranoid. Oder beides.
Foto: Johnbod / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Quellen: schwerin.news, Bayerisches Landeskriminalamt, Staatsanwaltschaft Ingolstadt, kelten und römer museum manchingSchwerin ist Geil auf WhatsApp
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