Am 13. April öffnet die IHK Schwerin ihre Türen für ein Thema, das die Landeshauptstadt spaltet wie der Kampf zwischen Pfannkuchen und Eierkuchen: Bargeld oder Digitalzahlung? Die Deutsche Bundesbank kommt nach Schwerin, um mit den Bürgern über die Zukunft des Geldes zu diskutieren. Ernsthaft.
Ein digitaler Euro in der Stadt des Faxes
Man muss die Situation würdigen: Schwerin, eine Stadt, in der manche Behörden noch Faxgeräte als Stand der Technik betrachten, diskutiert über den digitalen Euro. Burkhard Balz vom Bundesbank-Vorstand sitzt dann neben Heiko Geue, dem MV-Finanzminister, und IHK-Präsident Matthias Belke. Moderatorin Sissi Hajtmanek wird das Gespräch leiten — und vermutlich die ein oder andere Frage aus dem Publikum à la „Kann ich mit dem digitalen Euro auch beim Wochenmarkt bezahlen?“
„Bargeld lacht — aber wie lange noch im digitalen Zeitalter?“
— schwerin.news
Die Veranstaltungsreihe „Bits & Bargeld“ der Bundesbank macht in ganz Deutschland Station. Dass ausgerechnet Schwerin als Diskussionsort gewählt wurde, ist entweder ein Kompliment an die aufgeschlossene Bürgerschaft — oder der Versuch, die am längsten zögernde Zielgruppe des Landes direkt zu erreichen.
Während in Berlin und München längst mit dem Smartphone bezahlt wird, steht in Schwerin noch der brave Umgang mit Scheinen und Münzen hoch im Kurs. Das soll kein Vorwurf sein — wer möchte nicht, dass sein Döner-Verkäufer an der Schlossgartenallee auch ohne WLAN funktioniert?
Wer also wissen möchte, ob der digitale Euro kommt, bevor in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend 5G verfügbar ist: Montag, 13. April, 18 Uhr, IHK Schwerin, Graf-Schack-Allee 12. Anmeldung über die Bundesbank-Website.
Bildquelle: kaboompics / Pexels
Quellen: schwerin.news
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